Joseph's Siblings who relocated Elsewhere:

Katharina Schaitberger
 * ca. 1657 + 17.11.1723

Eheschließung ca. 1685 mit
Hans Schnaidmann

Altersmäßig dürfte auf Joseph Schaitberger (IV) seine Schwester Katharina folgen.
Wie berichtet, war Hanns Schaitberger (IV) 1690 ausgewandert; vor seiner Auswanderung übergab er seinem Schwager, Hanns
Schnaidmann, das Gut "Unter dem Stain". Hanns Schnaidmann hatte die Schwester Catharina (IV) vermutlich 1685 in Dürrnberg
geheiratet; das dortige Heiratsbuch reicht nicht so weit zurück. Die Ehe war sehr kinderreich.

Schnaidmann wird im Taufbuch immer als Pergarbeiter bezeichnet.

Im Taufbuch von Dürrnberg konnten folgende neun Taufen gefunden werden:

Susanne - 21. September 1683 noch illeg.

Maria - 24. Jänner 1694 (* 24.2.1686)

Johann * 27.11.1690

Rosina * 261.1694

Mathias - * 7. April 1697

Jakobus - 24. Juli 1698

Balthasar - * 24.12.1701

Philipp - 13. Jänner 1705

Magdalena - 24. Februar 1688 (in Berchtesgaden getauft)

Das Gut "Unter dem Stain" verkauften sie 1705 an den Joseph Ofner. Sie kauften sich um den Erlös das Gut "Reit" (Reut).

Hanns Schnaidmann und seine Söhne Balthasar, Philipp (ein Maurer) und Hanns (ein Eisenwürcher) wanderten 1732 aus; sie sind bei
Keplinger in der Liste der Auswanderer unter den Ordnungszahlen 31, 69 und 147 erwähnt. Durch den Gutstausch im Jahre 1705
erscheinen sie in dieser Liste "Am Gut Reith ober der Kirche".

Catharina Schnaidmann geboren Schaitberger (IV) scheint in dieser Liste nicht mehr auf, ist also vermutlich 1732 bereits verstorben
gewesen. Tatsächlich findet sich im Sterbebuch Hallein eine Catharina Schnaidmann unter dem Datum 17. November 1723, 70 Jahre alt,
die altersmäßig ungefähr paßt. Die Altersangabe ist, nicht immer genau zu nehmen und beruht oft nur auf einer Schätzung, denn
rückgerechnet, ergäbe sich ein Geburtsjahr von 1653, was etwas zu früh scheint, denn in der Handschrift 936/36 vom 14. April 1679, die
anläßlich des Todes ihres Vaters Hanns Schaitperger (III) aufgesetzt worden war, ist sie bei den neun, nach dem Geschlecht getrennt
angeführten Kindern bei den Mädchen an dritter Stelle gereiht; vor ihr sind Ursula und Maria aufgeführt, also als älter anzunehmen.

Das Geburtsdatum der Catharina wird zwischen 1655 und 1660 liegen.

Hanns Schnaidmann stammt aus der Berchtesgadener Gnotschaft Scheffau, wie das Untertanenverzeichnis für Berchtesgaden aus dem
Jahre 1652 zeigt.

Vom Sohn Balthasar des Hanns Schnaidmann wissen wir aus den 1734 in Leipzig erschienenen Reiseberichten des Predigers Johann
Gottlieb Fischer, daß er nach Holland kam und dort bald starb. Bei Keplinger ist die Witwe nach Balthasar Schnaidmann, Magdalena
Gruberin, bei den Salzburgern mit angeführt, die am 18. Oktober 1734 beim holländischen Notar Jakob Loke in Groede auf Cadsand
wegen ihrer Forderungen in der alten Heimat vorsprachen.


Magdalena Schaitberger  * 4.7.1673  + 8.11.1711

Eheschließung ca. 1692 mit
Thomas Kranzbichler

Über das jüngste Geschwister, Magdalena (IV), getauft 4. Juli 1673 ist nichts Besonderes zu berichten.

Von Magdalena konnte vorerst nichts gefunden werden,

Beim Durcharbeiten der Taufbücher in Berchtesgaden im Zusammenhang mit den Familien Kambl und Lindner wurde bei der Tauf einer
Tochter Magdalena (22. Juni 1691) eines Ehepaares Jakob Hölzl und Magdalena Winkhler auf die Taufpatin Magdalena, f.l. Joannis
Schaitberger gestoßen. Es war nun naheliegend, weitere Taufen dieses Ehepaares zu suchen, um auf der Spur der Taufpatin zu bleiben,
denn es war damals üblich, die Taufpaten nicht zu wechseln.

Der nächste Schritt war nun der, im Taufbuch in Dürrnberg - Heiratsbuch nach Kindern dieses Ehepaares zu suchen, in der Hoffnung, daß
vielleicht doch einmal der Mädchenname der Mutter eingetragen sein werde. Dies hatte Erfolg, denn bei zehn Taufeintragungen war sogar
zweimal der Mädchenname der Mutter mit Schappergerin angegeben.

Sie hatte elf Kinder geboren, nur um eines weniger als ihre Mutter. Als Taufpatin fungierte das Ehepaar Georg und Anna Haberl,
Schuhmacher, je nach Geschlecht des Täuflings. nach dem Tod des Georg Haberl war seine Witwe auch beim Thomas Patin; auch als sie
gestorben war, sprang das Ehepaar Johannes und Maria Käml, Gegenhändler und Bergmeister ein.

Ihre Kinder:

Johannes - getauft 6. Oktober 1692, gestorben 27. Februar 1693

Maria - getauft 28. Dezember 1693, gestorben 7. November 1707

Magdalena - getauft 7. Juli 1695

Johannes - getauft 19. Mai 1697

Catharina - getauft 12. November 1698

Thomas - getauft 6. Juli 1700

Eva - getauft 25. November 1702

Clara - getauft 11. März 1704

Jakobus - getauft 23. Juni 1705

Petrus und Paulus (Zwillinge) - getauft 28. Juni 1707 (Petrus gest. 19. August 1707, Paulus gest. 18. Dezember 1729)


Magdalena Schaitberger  hatte also ca. 1692, neunzehnjährig, geheiratet und war nicht ausgewandert. Sie starb laut Halleiner
Sterbebucheintragung am 8. November 1711. Thomas Kranzbichler heiratete nochmals, denn im Dürrnberger Taufbuch ist am 29.
September 1714 ein Sohn Michael eingetragen, dessen Mutter Gertraud Priesterin heißt; Taufpate ist wieder Johannes Käml, Bergmeister
und Gegenhändler. Unter dem 15. Februar 1716 ist ein zweites Kind aus dieser Ehe zu finden, namens Regina. In der Auswandererliste
von 1732 scheint das Ehepaar Thomas Kranzbichler und Gertraud Priester unter der Ordnungszahl 53.


Hanns Schaitberger   * 1648  + 15.8.1713 in Ollon/Schweiz

Eheschließung ca. 1674 mit
Maria Hirschpichler (* ca. 1653 / + 22.7.1719 in Ollon, Kanton Waadt, Schweiz)

Der älteste erwachsene Sohn des Hanns Schaitberger (III) und der Magdalena Thanner ist zweifelsohne Hanns (IV), seine Geburtsdaten
sind uns nicht überliefert, doch ergibt sich, nach der Seelenbeschreibung 1688 rückgerechnet, das Geburtsjahr 1648.

Am 3. Juni 1674 kam er durch Schenkung von Anna Stainpichler in den Besitz des Hauses "Unterm Stain" am Dürrnberg.

Ntb.- E. 935/259; zu diesem Zeitpunkt war Hanns Schaitberger (IV) noch ledig und erwarb das Gut um 100 Gulden. Die "Wirtschaft"
behielt sich Anna Thanner noch vor. In einer Ergänzung zu dieser Ntb.-E. heißt es noch:

Donation. Anna Stainpichler schenkt dem Hanns Schaitberger alles. Bei ihrem Tode soll er ihren Verwandten 5 fl. bezahlen. Auch im
Stiftbuch 267/176 im Archiv von St. Peter heißt es: Hanns Schaitberger durch Schenkung.

Anmerkung:  Das Haus "Unterm Stain" existiert heute noch und hat die Nummer Kranzpichl 25 (sogen. Faberhaus). Es handelt sich um
eine Liegenschaft ohne ausreichende, landwirtschaftlich verwertbare Gründe. dies ist vermutlich auch die Ursache dafür, daß Hanns
Schaitberger (IV) im Jahre 1676 "Plaick 17" auf zwei Jahre gepachtet hatte. Das ist das Gut, wo die Familie anläßlich des Brandes von
Plaick 16 im Jahre 1651 vorübergehend gewohnt hatte. Die Ortsbezeichnungen für die zur Gemeinde Dürrnberg gehörigen Ortschaften -
Fischpontleiten, Dorf, Kranzpichl und Plaick - stammen erst aus dem Jahre 1818.

3) Eheschließung:  Hanns Schaitberger (IV) verheiratete sich bald nach dem Erwerb des Lehens mit Maria, einer Tochter des Eustachius
Hirschpichler und seiner Ehefrau Maria Ertlin, die in der Gnotschaft Scheffau beheimatet waren.

Die Hochzeit fand vermutlich ebenfalls in Dürrnberg statt.

Es ist anzunehmen, daß die Hochzeit noch im Jahre 1674 stattgefunden hat.

4) Kinder:

Die Angaben im Seelenbeschreibbuch des Jahres 1685 lauten für das Gut "Unterm Stain" wie folgt: Hanns Schaiperger, Schünjunge sambt
dessen Eheweib Maria und vier Kindern, Maria mit 10, Agathe 8, Regina 6, Magdalena 3. Inmann allda Hanns Thanner und Ann N.
uxor.  Die Taufdaten für die oben angeführten Kinder des Hanns Schaitberger (IV) konnten im Taufbuch von Dürrnberg gefunden werden;
sie lauten wie folgt:

4. März 1675 - Maria (* 5.4.1675 / + 28.8.1751 in Bex, Kanton Waadt/Schweiz)

18. Jänner 1677 - Agathe

3. August 1679 - Regina

9 August 1682 - Magdalena.

Dazu kommen noch die nach der Seelenbeschreibung vom 29. und 30. Oktober 1685 geborenen Kinder, und zwar:

4. August 1685 - Johannes (* 8.4.1685 / + 29.10.1685)

20. November 1686 - Joseph (* 20.11.1686 / + 21.5.1687)

21. Juni 1688 - Elisabeth (* 21.6.1688 / + 3.10.1688)

19. September 1689 - Eustachius Joseph (* 19.9.1689 / + 1.6.1740)

Sibylle Catharina (*24.6.1692, Regensburg / + 5.9.1693, Regensburg)

Bei den Eintragungen im Sterbebuch wurde der Vater als Knapp bezeichnet. Weitere Berufsbezeichnungen waren Schuelmeister,
Schinjung bzw. Bergarbeiter, Knappe

5) Lehrerberuf: Hanns Schaitberger übte in Dürrnberg den Berufs des Lehrers - vermutlich knapp vor und nach 1683 -

Hanns Schaitberger (IV) war nicht lange Zeit Schulmeister. Bald wurde ihm, vermutlich wegen seiner evangelischen Tendenzen, das
Schulehalten wieder entzogen.

Angeblich wurde seine Glaubenseinstellung durch eine Äußerung seiner eigenen Schwester, Maria Lindner, den Behörden bekannt, die ihn
darauf sofort enthoben.

6) Auswanderung:  Die Auswanderung des Hans Schaitberger (IV) zu Ostern spiegelt sich auch in den Kirchenrechnungen am Dürrnberg
wider.
In den Jahren 1687, 1688 und 1689 hatte er für die Kirchenverwaltung als Prunfiehrer, zusammen mit einem zweiten Dürrnberger,
gearbeitet. Im Jahre 1690 scheint Hanns Schaitberger (IV) nicht mehr in der Kirchenrechnung auf.

- Regensburg:  Hans Schaitberger (IV) ist im Zuge seiner Auswanderung vorerst bis nach Regensburg gekommen, dort aber nur kurz
ansässig gewesen. Den Nachweis dafür bildet die Eintragung im dortigen Taufbuch vom 24. Juni 1692, laut welcher ihm eine Tochter
Sibylla Catharina geboren worden war und die Sterbebucheintragung für dieses Kind wieder in Regensburg unter dem 5. Juni 1693 (Stb.
S. 98, Friedhof St. Peter).

Er selbst wird als Taglöhner und Beisitzer bezeichnet. Die Bezeichnung "Beisitzer" ist so zu verstehen, daß Hanns Schaitberger in
Regensburg nur das kleine Bürgerrecht besaß, eine Art Aufenthaltsgenehmigung, die aber z.B. nicht zur Führung eines eigenen Geschäftes
berechtigte; dementsprechend scheint er im Beisitzgeld-Register von 1692 mit folgendem Eintrag auf: Den 25ten September erlegt Hanns
Schaitberger Beysitz 45 Kr. (Stadtarchiv Regensburg). Sonst sind keine Angaben beigefügt.

- Zielorte in der Schweiz:  Erste Hinweise kamen im 14. Sendbrief des Josef Schaitbergers, mit dem Titel:

"Treuherzige Vermahnung, an meinen vielgeliebten Bruder, welcher sich wegen seines Berufs, schon lange Zeit an weit entfernten Orten
unter fremden Religionsverwandten muß aufhalten ..."

In diesem Sendschreiben spricht Joseph seinen Bruder als Bergmeister an und bedauert ihn, daß er in der Schweiz, bei den Reformierten,
nicht nach dem reinen evangelischen Glauben leben könne ...

Nach langwierigen Nachforschungen in der Schweiz ist es tatsächlich gelungen, ihn dort ausfindig zu machen. Hanns Schaitberger (IV) und
seine Familie waren südöstlich des Genfer Sees im Kanton Waadt - also einem auch damals weitgehend französisch sprechenden Kanton
- ansässig geworden. Die Familie hatte sich in Bex, in der damals bernischen Herrschaft Aigle, niedergelassen. Die dort ortsübliche
Bezeichnung für die Salinen im Bereich von Bex und Ollon war "Le Fondement ex Panex".

Es wurden dort, ähnlich wie am Dürrnberg, Rechnungsbücher geführt.

Hanns Schaitberger (IV) scheint darin erstmalig im zweiten Trimester 1693 als mineur au Fondement auf (Kantonales Archiv von Waadt,
Sign. ACV, Bv 603). Ab 1694 wird er bereits als Bergmeister geführt. Im zweiten Trimester 1710 erwähnt das Rechnungsregister
paiement de la troupe à maistser Hantz Scheyperger au Fondemeni (Übersetzung: "Bezahlung der zu Meister Schaitberger gehörigen
Gruppe im Fondement")

Im vierten Trimester empfängt seine Weitwe das Gehalt und ebenso sein Sohn Josef (V). Es handelt sich hier um den Sohn Eustachius
Josef, für welchen die Taufbucheintraung am Dürrnberg mit 19. September 1689 gesichert ist.

8) Sterbezeit: Hanns Schaitberger (IV) war im Jahre 1713 verstorben.
Um das Ursprüngliche der Sterbebucheintragungen in der Pfarre Ollon für ihn und seine Ehefrau Maria zu bewahren, seine diese im
originalen Wortlaut wiedergegeben:

Honorée Marie Hirspihler, veuve de feu Mr. Jean Scheyberg, en son vivant maitre mineur aux Salines des Fondements et de Panex, pour
LL. EE. nos souv. Seigneurs de Berne, est décéde´de le 22 Juillet 1719, et a été ensevelie au temple d' Ollon le 24 du dit mois, se
reposant auprès de son mari, qui décéda le 15 du mois d' aout 1713, et qui fut enseveli le 16 du dit mois.

Übersetzung: "Die ehrenhafte Maria Hirschpichler, Witwe des verstorbenen Herrn Hanns Schaitberger, zu Lebzeiten Bergmeister in den
Salinen von Fondement und Panex, Ihrer Exzellenzen, unserer souveränen Herren von Bern (Waadt gehörte von 1536 bis 1798 zu Bern),
ist verschieden am 22. Juli 1719 und wurde am 24. besagten Monates in der Kirche von Ollon begraben. Sie ruhet sich neben ihrem
Ehegatten aus, der am 15. des Monats August 1713 verstarb, und der am 16. des besagten Monats begraben wurde."

9) Kinder von Schaitberger (IV): Auch über die Kinder des Hanns Schaitberger (IV) gibt es Unterlagen:

Josef (V) hatte die Arbeitsgruppe seines Vaters in der Führung übernommen, sein Name scheint in den ordentlichen Bergwerksrechnungen
bis zum drittel Trimester 1731 auf (Kantonales Archiv von Waadt, Sign. ACV, Bv 608); nach 1731 aber in den außerordentlichen.

Bei einer Taufbucheintragung in Gryon vom 14. Oktober 1717 - er war Pate - wird er als Bergmeister bezeichnet; sein Name wird hier
Cheiberg geschrieben, also eine phonetische Übertragung ins Französische. Damals war er 42 Jahre alt.

Das letztemal erhielt er Geld im zweiten Trimester 1740. Bei diesem Zahlungseintrag steht der Zusatz, diesmal ausnahmsweise in deutscher
Sprache: "An Joseph Scheidberger, so letzthin im Junyo gestorben noch geben."

Im Sterberegister der Pfarre Aigle ist sein Tod unter dem Datum 1. Juni 1740 eingetragen; Josef (V) war also 50 Jahre alt geworden.

Seine älteste Schwester, Maria (V), geb. am 4. Mai 1675, war ebenfalls im Salinengebiet ansässig und mit Johann Gastinger (=
Stangastinger) aus Nürnberg verheiratet, der am 11. April 1667 in Berchtesgaden als Sohn des Abraham und der Susanna Grueber,
Tochter des Michael Grueber, getauft worden war. Seine Schwester Margaretha, getauft am 17. Februar 1671 in Berchtesgaden,
heiratete in Nürnberg (Landeskirchliches Archiv Nürnberg, Trauungsbuch St. Lorenz 42, S. 643) am 13. November 1702 den Georg
Schaitberger (IV), also den erheblich jüngeren Bruder des Hanns Schaitberger (IV), woraus sich der Kontakt zwischen den beiden
Familien ergibt.

Maria starb in Bex am 28. August 1751 als Witwe. Sie bezog als solche eine Pension, wie die Salienrechnung für das dritte Trimester
1751 letztmalig ausweist. Maria war mit einem Sterbealter von 76 Jahren wesentlich älter geworden als ihr Bruder. Die Schwester Regina,
getauft am 3. August 1679, lebtze auch in Bex und war mit einem Rudolf Schroetter von Riggisberg, Kanton Bern, verheiratet. Mit diesem
hatte sie einige Kinder.

Die Schwester Magdalena, getauft am 9. August 1682, scheint ebenfalls auf. Sie heiratete am 27. April 1706 in Gryon Peter Lager aus
Lindau; ein Sohn aus dieser Ehe wurde in Ollon getauft (Alle Daten und weitere über das Auftreten des "Josef Cheiberg" als Pate
einheimischer Kinder in Gryon in den Registern des Kantonalen Archives Waadt in Lausanne, Sign. Eb. 68/1, S. 157).

Demnach lebten ind Fondements neben den Eltern Hanns (IV) und Maria auch vier Kinder, von seinerzeit insgesamt neun Geschwistern.
Über Agathe (getauft am 18. Jänner 1677, Dürrnberg) ist nichts bekannt; vermutlich war sie ebenso verstorben wie die Geschwister
Johannes, Josef und Elisabeth, die jeweils nur ein paar Wochen gelebt hatten.  


Ursula Schaittpergerin   + 4.12.1704 Berchtesgaden

Eheschließung am 9.11.1683 mit
Philipp Grueber, Berchtesgaden (* 1.5.1647 Berchtesgaden / + 21.4.1701 Bgd.)

Ursula Schaittpergerin war vermutlich die Pflegerin in den letzten Lebensjahren der Maria Thanner
Bei der Ursula handelt es sich sicherlich um die Enkelin . Sie heiratete 1683 den Philipp Gruber, Sohn des Georg Grubers.

Von seiner Schwester Ursula (IV) wissen wir nicht viel, vor allem nicht das Geburtsjahr, lediglich, daß sie laut Eintragung im Trauungsbuch
der Pfarre Berchtesgaden vom 9. Novemberg 1683, den Philipus Grueber, einen Witwer, geheirat hat. Philipus Grueber wurde in
Dürrnberg als Sohn des Georg Gruber und der Catharina Voeckhin getauft.

Allerdings scheint sie vorher im Dürrnberger Taufbuch unter dem 9. September 1678 als Mutter des illegitimen Sohnes Johann auf, dessen
Vater ein Georg Hädl ist. Sie wird aber vermutlich kannp nach Hanns (IV) geboren worden sein. in den ersten fünziger Jahren.

Der Ehe mit Ursula Schaitberger (im Trauungsbuch in Berchtesgaten Schapperger geschrieben) entsprangen sechs Kinder, die im
Berchesgadener Taufbuch zu finden sind.

Die Eltern lebten nicht lange, den Philipus Grueber starb am 21.April1701, Ursula folgte ihm am 4. Dezember 1704. Die Grueber waren
ebenfalls in der Gnotschaft Au ansässig und waren also nicht ausgewandert.

Kinder:

Johann (illeg.) * 9.9.1678 - Vater =
Georg Hädl

Bartholomäus * 10.3.1685, Berchtesgaden

Catharina * 7.2.1686, Berchtesgaden

Georg * 15.2.1687, Berchtesgaden

Magdalena * 24.2.1688, Berchtesgaden

Philippus * 3.5.1689, Berchtesgaden

Philippus * 23.8.1692, Berchtesgaden